| Außenaufnahme: Graue Wolken am Himmel, es nieselt. Die 5 Mitarbeiter stehen vor dem Patschdeflektor. #5 bückt sich und untersucht die Überreste eines verschmorten elektronischen Geräts. | |
| Mitarbeiter #5: | Nun seht euch das an. Ein Destr-O-yomat. |
| Alle drängen sich um ihn herum und sehen sich den Destr-O-yomaten an. | |
| Mitarbeiter #2: | Wow, das ist neueste Technik. Schau dir nur diese Disintegrationskarte an. |
| Mitarbeiter #3: | Und hier, der Decoder ist der neuste Schrei. Mann, und es waren 10 davon drin! Und schau Dir mal das Display da an - ich wette, es mit dem neuen 4D-Traumsequenzer ausgestattet! |
| Mitarbeiter #2: | Irre! Die Tastatur ist mit Telepathieunterstützung, von sowas träume ich schon lange! |
| Mitarbeiter #4: |
Was ist das hier? (holt eine angekokelte Steckkarte aus dem Gehäuse) (verwundert) Sowas habe ich ja noch nie gesehen. (dreht die Karte in den Händen) Hmmm, 'ne Menge Speicher. Und ein Grammatikchip. (gibt #5 die Karte) Weißt du, wofür das gut ist? |
| Mitarbeiter #5: | Hmmmmm... Ich glaube die Chips hier dienen zur Textgenerierung. Normalerweise werden die in Systemen eingesetzt, die Reden für Politiker erzeugen. Aber eigentlich brauchen die nicht mal ein hundertstel von dem Speicher, der hier drauf ist. Guck, hier ist ein Zufallsgenerator, der die Floskeln miteinander verbindet. Warte mal, ich will mal was probieren. Hast du mal 'ne Batterie? |
| Mitarbeiter #1: | Ich hab welche. (holt eine Taschenlampe aus der Tasche und gibt die Batterien an #5) |
| Mitarbeiter #5: |
(verbindet die Batterien und die Karte mit ein paar Drähten und schließt das Ganze
an das Display an.) Mal sehen, ob da noch was funktioniert. |
| Das Display flackert ein paar mal auf. #5 fummelt an den Drähten herum, und plötzlich erscheinen auf dem kleinen Bildschirm lesbare Zeichen. | |
Die Chartha von detebe |
| Mitarbeiter #1: | Ich werd' verrückt. |
| Mitarbeiter #2: | Wahnsinn! Das sind die Purpurdaten! Seht nur, die Kehrmaschine. Und da, die Erdlöcher! Ist das nicht wunderschön? |
| Mitarbeiter #4: | Wie kommen denn die Purpurdaten in einen Destr-O-yomaten? |
| Mitarbeiter #3: | Jetzt bin ich mir sicher, daß *SIE* dahinterstecken. |
| Mitarbeiter #5: | Offenbar haben *SIE* mit Hilfe der Purpurdaten dem System vorgegaukelt, daß *SIE* aufrechthe Wahrheitssucher sind. Und dann haben *SIE* es zerstört. |
| Mitarbeiter #1: | Aber was planen *SIE* als nächstes? |
| Mitarbeiter #2: | Bestimmt das übliche: Weltherrschaft. Und dazu müssen *SIE* zuerst die Realität kontrollieren. |
| Mitarbeiter #3: | Wir sind alle in Gefahr. Wir müssen die Einzig Wahre Aufrechthe Neuigkeitenverbreiterungsgruppe schützen! |
| Mitarbeiter #4: | Fragt sich bloß, wie? Wenn *SIE* schon an die Purpurdaten gekommen sind, ist der Rest doch ein Klacks für *SIE*. |
| Mitarbeiter #5: | Zunächst müssen wir erst mal den Patschdeflektor reparieren. Ein neues Sicherheitssystem ist wohl auch fällig. Hoffentlich schaffen wir das alles, bevor *SIE* detebe angreifen. |
| Mitarbeiter #1: | Okay, was brauchst du alles zur Reparatur? |
| Mitarbeiter #5: |
(schaut sich um) Hmmm... Die Deflektionsschicht ist völlig hinüber.
Im Detektionssystem ist auch einiges den Bach runtergegangen. (kramt) Also, mindestens zwei von den Gravoadduktoren sind nicht mehr zu retten. Naja, eher drei. Und hier ist auch alles kaputt, das heißt, daß wir die Komponenten für den magnetischen Wirbelstromler komplett neubeschaffen müssen. Und den Tranxgerona-Behälter müssen wir austauschen. Außerdem klebt jede Menge Vril an den Elektroabsorbern, aber das ist halb so schlimm. Naja, dann halt noch Kabel und den üblichen Elektrokram. |
| Mitarbeiter #1: | Wie lange wird denn das dauern? |
| Mitarbeiter #5: | Ach, der Zusammenbau ist nicht weiter schwierig. 2, 3 Zadewitschkis vielleicht. Problematisch wird es nur mit der Programmierung - da sind schon ein paar Framstage notwendig. Wieviele haben wir denn noch? |
| Alle schütteln die Köpfe. | |
| Mitarbeiter #5: | Mist. Aber ohne vernünftige Sicherheitsprogrammierung hauen *SIE* uns das System nur gleich wieder kurz und klein. Und sowas braucht seine Zeit. |
| Mitarbeiter #3: | Wie wär's mit einem PAL-Feld? |
| Mitarbeiter #4: | Das ist mindestens genauso schwierig wie die Programmierung. Außerdem kostet das ein paar Lewonzen. |
| Mitarbeiter #3: | Aber wenn's erst mal funktioniert, brauchst du dich nie wieder drum zu kümmern. |
| Mitarbeiter #5: | Ist ein Argument. Vielleicht sollten wir aber trotzdem auch die Neuprogrammierung machen, falls es mit dem PAL-Feld nicht klappt. |
| Mitarbeiter #1: | Na gut, wo gehen wir zuerst hin? Zeitverwaltung oder zu OBI? |
| Mitarbeiter #4: | Erst mal müssen wir wieder zurück - wir brauchen ein paar Lewonzen, und vielleicht auch ein paar Waffen, falls *SIE* uns doch unterwegs aufspüren. |
| Mitarbeiter #2: | Okay, gehen wir zu mir, ich wohne ganz in der Nähe. |
| Alle verlassen den Ort. Nach einer Weile erscheint ein Fraunsleut, läuft einmal um dem Zaun herum und verschwindet wieder. | |
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