Innenaufnahme: Ein feuchter, kalter Raum, dessen Größe aufgrund der fast vollständigen Dunkelheit nicht erkennbar ist. Die Wände sind aus grobem Stein, hier und da sind große, schwere Eisenringe eingeschlagen. Ab und zu sieht man schemenhafte, schwache Bewegungen an den Wänden. Aus der Finsternis ertönt ein vielstimmiges Wehklagen verdammter Seelen. Ab und zu hört man Kettenklirren.
Mit anderen Worten: es handelt sich um eine klassische Kerkerszenerie.
Stimmen: (hauchen seufzend) Laßt uns raus! Laßt uns raus!
Vermummter #2: NEIN! ICH WILL NICHT! NEEEEEIIIIIIN!
Die Mitarbeiter schleifen den Kuttenträger hinter sich her und ziehen ihn zu einer der Wände. Dort machen sie ihn an den Eisenringen fest.
Mitarbeiter #2: So, hier kannst du nun in Ewigkeit bleiben!
Vermummter #2: (schreit ein letztes Mal entsetzt auf)
Die Mitarbeiter sehen sich zufrieden um. #3 bemerkt etwas in einer Ecke.
Mitarbeiter #3: Nanu, wer ist denn das? Habt ihr den hier reingesteckt?
Alle schütteln die Köpfe. Sie gehen neugierig zu der Ecke. Dort hockt eine Gestalt mit angezogenen Knien. Den Kopf hat sie auf die Arme gelegt. Sie wirkt sehr deprimiert.
Mitarbeiter #4: Hallo, wer bist denn du?
Gestalt: Laßt mich in Ruhe, ihr Schlafmützen!
Mitarbeiter #1: Rolf F. Katzenberger?
Rolf F. Katzenberger: GEHT WEG!
Mitarbeiter #5: Willst du nicht mitkommen?
Rolf F. Katzenberger: Nein. Ihr wißt schon, warum.
Alle stehen unschlüssig herum. Da Rolf F. Katzenberger auf ihre weiteren Versuche, ihn zum Mitkommen zu überreden, nicht mehr reagiert, verlassen sie schließlich den Raum.