Innenaufnahme: Ein kleiner, vollgestopfter, staubiger Raum. 5 Personen sitzen und stehen mehr oder weniger nah an diversen Tischen mit Computern. Vor den Fenstern hängen dicke Jalousien, das einzige Licht kommt von den Computermonitoren. Die 5 Personen sind sehr beschäftigt. Einer hat sich über eine Art Käfig gebeugt, in dem gespentisch aussehende Nager umherwuseln.
Der Soundtrack wird immer bedrohlicher.
Mitarbeiter #1: (rutscht nervös auf seinem Stuhl herum)
Diese Musik macht mich noch wahnsinnig.
Stimme aus dem Off: Sollen wir die Musik abstellen?
Mitarbeiter #1: Ja, das wäre sehr nett.
Der bedrohliche Soundtrack verstummt. Die einsetzende plötzliche Stille ist sehr bedrohlich.
Stimme aus dem Off: Besser so?
Mitarbeiter #1: Hmmmmm.... (rutscht nach wie vor nervös auf seinem Stuhl herum)
Mitarbeiter #3: Ich möchte wirklich mal wissen, was mit Dir los ist.
Mitarbeiter #1: Ich weiß nicht, irgendwas stimmt hier nicht...
(starrt wieder sehr nervös auf den Bildschirm)
Schon wieder Bielefeld...
Ach, entschuldigen Sie bitte, könnten Sie die Musik vielleicht doch wieder anstellen? Diese Stille ist irgendwie doch sehr beunruhigend.
Stimme aus dem Off: Okay, wie Sie wünschen.
Die bedrohliche Stille wird durch einen sehr, sehr bedrohlich klingenden Soundtrack ersetzt. Die Kamera schwenkt langsam um Mitarbeiter #1 herum. Die anderen Mitarbeiter sehen beunruhigt zu #1 herüber. Im Käfig quietschen erfreut die Hamster, denen #4 gerade keine Aufmerksamkeit schenkt. Die Spannung ist unerträglich.
Plötzlich schreit #1 entsetzt auf und fällt vom Stuhl. Alle stürzen an seinen Tisch. Die Kamera hat ihren Schwenk beendet und zeigt den Monitor von #1:

*PATSCH!*

Alle sind schockiert und reden aufgeregt durcheinander. #1 rappelt sich wieder hoch. Er wirkt völlig verstört.
Mitarbeiter #3: Oh, nein, ein *Patsch!*!
Mitarbeiter #2: Was ist denn da passiert?
Mitarbeiter #5: Normalerweise hätte der Deflektor das doch abwehren müssen!
Mitarbeiter #4: Der Deflektor! Ist er kapott? Ich schau gleich mal nach.
(geht zu seinem Computer, tippt und runzelt die Stirn.)
Hmmmmm... Ich kriege überhaupt keine Meldung. Das ganze System scheint hin zu sein.
Mitarbeiter #5: Verdammt noch mal, das System kann sich doch nicht einfach so verabschieden. Ist schließlich ein ordentliches BS. Zeig mal.
(geht zu #4, tippt und runzelt die Stirn.)
Nichts, nicht das kleinste Bit am Leben. Totalabschuß! Sollte eigentlich nur nach einer mittelschweren atomaren Katastrophe passieren...
Mitarbeiter #3: Ich wette, da hat jemand sabotiert!
Mitarbeiter #2: Kriegst du's denn von hier wieder hin?
Mitarbeiter #5: (schüttelt besorgt den Kopf.)
Wohl kaum. Aber wenn wirklich jemand dran gedreht hat...
Mitarbeiter #1: (leise) *SIE*...
Mitarbeiter #2: (zweifelnd) Meinst du? Das würde ja heißen, daß *SIE* unsere Systeme infiltrieren können.
Mitarbeiter #4: Unmöglich! Ich selber komme von draußen nicht mehr rein, und ich habe mir die bizarren Sicherheitsalgorithmen schließlich ausgedacht.
Mitarbeiter #5: Hast du eine bessere Idee, wie der Deflektor ausfallen konnte?
(seufzt) Aber sei es, wie es sei, wir müssen jedenfalls hin, und ihn uns ansehen.
Mitarbeiter #1: Das heißt, wir müssen raus hier.
Mitarbeiter #3: In die VAW? Muß das sein? Dort sind wir völlig ungeschützt!
Mitarbeiter #2: Das sind wir hier jetzt offensichtlich auch. Es scheint uns nichts anderes übrigzubleiben.
Mitarbeiter #5: Okay, schauen wir erst mal nach dem Patschdeflektor.
Alle verlassen bedrückt den Raum.