Innenaufnahme: Die 5 Mitarbeiter stehen in einem engen Flur vor einer Tür.
 
 

VAW-GATE

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
#2 öffnet die Tür und alle betreten den dahinterliegenden Raum.
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Mitarbeiter #1: Verdammt nochmal, das VAW-Gate hat ja alles bis zur Unkenntlichkeit verschlüsselt.
Mitarbeiter #2: (holt einen Schlüssel aus der Tasche und fummelt damit herum.)
Innenaufnahme: Ein kleiner, vollgestopfter, staubiger Raum. In ihm befinden sich mehrere Tische mit Computern. Vor den Fenstern hängen dicke Jalousien, das einzige Licht kommt von den Computermonitoren. Im Raum ist niemand, außer ein paar Hamstern in einem Käfig. In einer Ecke steht eine große staubige Truhe. Eigentlich sieht dieser Raum genauso aus wie der, in dem sich die Mitarbeiter vorher aufgehalten hatten.
Mitarbeiter #1: (überrascht) Hey, bei dir sieht's ja genauso aus wie bei mir!
Mitarbeiter #2: Es handelt sich ja schließlich auch um die Realität.
Mitarbeiter #3: Es kann nur eine geben.
Mitarbeiter #5: Okay, was brauchen wir jetzt alles?
Mitarbeiter #3: GELD!
Mitarbeiter #2: Wieviel haben wir?
Alle durchsuchen ihre Taschen.
Mitarbeiter #3: Ich habe 347 Lewonzen und 107 Zumseln.
Mitarbeiter #4: Das reicht ja nicht mal für ein wertvolles kleines Steak. Hier, von mir bekommt ihr 10 Trillionen Lewonzen.
Mitarbeiter #5: Okay, ich habe auch noch mal 7 Trillionen.
Mitarbeiter #1: Und ich gebe 3,1415 Trillionen Lewonzen und 2 Zumseln.
Mitarbeiter #2: Ich habe gestern die Abogebühren kassiert - 57 Trillionen.
Mitarbeiter #1: Also etwa 80 Trillionen. Das wird knapp.
Die Tür öffnet sich und herein kommt ein wunderhübsches Fraunsleut.
Fraunsleut: Hallo, Jungs! Hier der Kaffee, die Pizzen und das Altbier.
Mitarbeiter #4: Hey, Pizza! Endlich! Krieg ich deine Pizzaränder? (mampft)
Mitarbeiter #3: Ja, gerne. (mampft)
Mitarbeiter #5: Sag mal, hast du noch ein paar Lewonzen übrig? Wir brauchen sie zur Rettung der Welt. (mampft)
Fraunsleut: Ihr kriegt mein Geld nur, wenn ich auch die Welt retten darf. (schmollt)
Alle verdrehen die Augen.
Mitarbeiter #4: (schnell) Ja, klar, wir finden sicher auch eine immens wichtige Aufgabe für dich.
Mitarbeiter #2: (will etwas sagen, wird aber von #1 gegen das Schienbein getreten und schweigt lieber.)
Fraunsleut: (zögernd) Versprochen?
Mitarbeiter #4: Versprochen!
Fraunsleut: (immer noch zögernd) Und nicht nur Kaffee machen und Altbier holen?
Mitarbeiter #3: Nicht zu vergessen die Pizza!
Mitarbeiter #2: Apropro Kaffee: Wieviel ist eigentlich noch in der Kaffeetasse?
Mitarbeiter #4: Ruhe! Ich rede mit unserer wunderhübschen Mitarbeiterin. Ich verspreche Dir hoch und heilig, daß du am Kampf um die Rettung der Welt teilnehmen darfst.
Fraunsleut: Na gut. Ich habe aber nur 241 Trillionen Lewonzen. Hätte ich gewußt, daß soetwas auf uns zukommt, hätte ich gestern nicht eingekauft.
Alle starren sie an.
Mitarbeiter #4: Ääähhhhhhhh... Na macht nichts, es ist besser als nichts!
Mitarbeiter #2: Und wieviel haben wir nun noch in der Kaffeetasse?
Fraunsleut: Ich habe ein bißchen was davon angelegt. Wir können aber jederzeit ran.
Mitarbeiter #2: Jaja, wieviel?
Fraunsleut: 1784 Trillionen.
Allen bleibt die Luft weg.
Mitarbeiter #2: Äääähhhhhhhhh... Das ist... äh... nicht übel. Gar nicht übel für ein Fraunsleut. Noch dazu für ein so wunderhübsches.
Fraunsleut: (lächelt erfreut) Und, was darf ich jetzt machen?
Mitarbeiter #3: Oh, worauf habt ihr noch Appetit?
Mitarbeiter #1: Hört jetzt auf mit dem Unsinn. Wir haben eine wirklich wichtige Aufgabe: *SIE* haben unseren Patschdeflektor zerstört...
Fraunsleut: (wird ganz blaß, was aber auch wunderhübsch aussieht) Ohhhh nein.
Mitarbeiter #1: Ohhhh doch. Auf jeden Fall klebt überall das Vril von dem Destr-O-yomaten dran. Schnapp dir ein paar Putzstudenten und sieh zu, daß alles wieder blitzt und glänzt.
Fraunsleut: (eifrig) Ja, klar, kein Problem. Wißt ihr schon, wie ihr ihn repariert?
Mitarbeiter #1: Klar doch. Wir müssen nur noch ein paar wichtige Einzelteile beschaffen.
Mitarbeiter #3: Genau, nun aber los!
Mitarbeiter #4: Packen wir noch ein paar Hamster ein. Und den Werfer, natürlich.
Fraunsleut: Hier, nehmt noch einen Stadtplan und diese wertvollen Informationen vom Tourismusbüro mit - ihr seid ja nicht so oft draußen.
Mitarbeiter #1: Oh, ja, gut. Mach's gut.
Fraunsleut: Tschüß, bis später.
Das Fraunsleut verläßt voller Arbeitseifer den Raum.
Mitarbeiter #5: Was soll der Quatsch? Das Vril stört die Funktionsweise doch gar nicht!
Mitarbeiter #1: Schadet aber auch nicht, wenn der Deflektor mal ein bißchen sauber gemacht wird. Außerdem sind wir ja jetzt alle satt, da würde sie eh' nur nerven.
Mitarbeiter #3: Aber du mußt zugeben, daß sie wirklich wunderhübsch ist.
Mitarbeiter #1: Jaja, nun laßt uns endlich von hier verschwinden.