| Innenaufnahme: Ein kleiner, vollgestopfter, staubiger Raum. In ihm befinden sich mehrere Tische mit Computern. Vor den Fenstern hängen dicke Jalousien, das einzige Licht kommt von den Computermonitoren. Im Raum ist niemand. Das eifrige Summen der Computer wird von einer grauenhaften und sehr lauten Musik übertönt. | |
| Musik: |
UNTER ERLEN STEHT 'NE MÜHÜHLE, UNTER DER DAS WASSER RAUSCHT. |
| Die Tür öffnet sich und die 5 Mitarbeiter betreten die Realität. | |
| Mitarbeiter #5: | (hält sich die Ohren zu) Was ist denn das für ein Höllenlärm? |
| Musik: | UND IN ALLER MONDSCHEINS KÜHÜHLE |
| Mitarbeiter #2: | (hält sich die Ohren zu) Was hast du gesagt? |
| Musik: | STEHT EIN SCHWEIZER BUB UND LAUSCHT. |
| Mitarbeiter #1: | (hält sich die Ohren zu) Kann mal jemand ein Schallschutztag aktivieren? |
| Jemand geht zu einer Schalttafel, die mit "BTML-Tags" beschriftet ist und legt einen Hebel um. Die grauenhafte Musik wird leiser. | |
| Musik: | Leise öffnet sich ein Fehenster, |
| Mitarbeiter #4: |
So, ich schau mal nach, ob neue TWen eingetroffen sind. (setzt sich an einen Computer) |
| Musik: | eine Hand streckt sich zum Gruß. |
| Mitarbeiter #1: | (nimmt die Hände von den Ohren) Können wir den Schallschutz noch etwas verstärken? Das hält ja kein normaler Mensch aus. |
| #3 legt an der Schalttafel noch einen Hebel um. Die Musik wird noch etwas leiser. | |
| Musik: | und dann gibt der schweizer buhube |
| Mitarbeiter #3: |
Mehr geht nicht... Komisch. (schaut auf einen der Monitore an der Schalttafel) Sieht so aus, als wäre hier ein Schallschutzoverride im Aufbau. |
| Musik: | der geliebten einen kuss. |
| Mitarbeiter #5: | Kann man denn da gar nichts machen? |
| Mitarbeiter #3: |
(kopfschüttelnd) Nicht ohne Deflektor. (beobachtet den Monitor) In höchstens 10 Minuten ist der Schallschutz wirkungslos. |
| Musik: | in der mühle sitzt der ahalte, |
| Mitarbeiter #4: |
Nicht eine einzige TW. Nur spam und crosspostings. Hier schreibt einer, daß
die GABELN verkommt und daß man vielleicht doch noch mal über einen
RM-group nachdenken sollte, da sich offenbar eh' niemand mehr dafür
interessiert. Hmmmm... Denen werde ich's zeigen. (Haut wie wild in die Tasten) |
| Musik: | bringt das räderwerk zur ruh'. |
| Die Tür geht auf und herein kommt das wunderhübsche Fraunsleut in Begleitung eines etwas heruntergekommenen muskulösen Mannsbildsleut. Das Mannsbildsleut trägt ein weißes Unterhemd, eine zerbeulte Jeans und einen drei-Tage-Bart. Das wunderhübsche Fraunsleut himmelt das Mannsbildsleut an. | |
| Musik: | durch des fensters off'ne spahalte |
| Fraunsleut: |
Hi, Jungs! Was habt ihr denn hier für eine grausige Musik laufen? Darf ich euch Bruce Willis vorstellen? |
| Bruce Willis: | Hi, Jungs. Das ist wirklich eine komische Musik. |
| Musik: | schaut er seiner tochter zu. |
| Mitarbeiter #1: | Sag mal, spinnst du? du kannst doch nicht einfach jeden dahergelaufenen... |
| Mitarbeiter #3: | ...ungewaschenen... |
| Mitarbeiter #5: | ...und unglaublich erfolgreichen... |
| Mitarbeiter #1: | ...Hollywoodschauspieler anschleppen! |
| Musik: | "liebes Mädel, laß dir sahagen, |
| Fraunsleut: | Warum nicht? Er will uns helfen! (himmelt Bruce Willis an) |
| Mitarbeiter #3: | (wütend) Was hast du ihm erzählt? |
| Musik: | heut zum allerletzten Mal, |
| Fraunsleut: | Nunja, ich habe den Deflektor geputzt, und Bruce (himmelt ihn an) kam vorbei und fragte, was ich mache, und da habe ich ihm gesagt, daß die Welt in Gefahr ist und wir sie retten müssen. Er war sofort bereit, uns zu helfen. |
| Bruce Willis: | Ihr müßt wissen, daß ich ziemliche Erfahrung mit sowas habe. |
| Musik: | daß du diesen Schweizer Knahaben |
| Mitarbeiter #3: | Das hier ist nicht Hollywood. |
| Mitarbeiter #1: | Genau! Das hier ist die Realität! |
| Musik: | nie und nimmer lieben darfst!" |
| Mitarbeiter #4: | (schreit) ICH HALTE DAS NICHT MEHR AUS! WIE SOLL MAN DENN DA AUFRECHTHE NEUIGKEITEN VERBREITERN! |
| #4 springt auf und beginnt, wie ein Wahnsinniger die Lautsprecherkabel herauszureißen. Die Lautsprecher funktionieren auch ohne Kabel. | |
| Musik: | Und an einem Freitag Mohorgen, |
| Fraunsleut: | Übrigens stehen draußen auf der Straße ganz schön große... ääähhhh... na so Dinger rum, die sehen auch ganz schön gefährlich aus und so, und es rennen lauter schwarz verkleidete Leute rum, die haben ziemlich große... ääähhhhh... na so Dingsdas, die auch gefährlich aussehen, in der Hand... |
| Musik: | schon im ersten Morgenrot, |
| #4 fängt an, alle Lautsprecher zu zertrümmern und die Membranen zu zerschneiden. | |
| Mitarbeiter #2: | Schwarz verkleidete Männer? |
| Fraunsleut: | Ja, genau. Auf ihren Basiskappen steht "GSG 666". Sagt dir das was? |
| Mitarbeiter #2: | WAS für Dinger stehen da auf der Straße und WAS für Dingsdas haben die in der Hand?? |
| Statt der Lautsprecher vibrieren nun die Fensterscheiben und jeder andere dazu fähige Gegenstand. | |
| Musik: | fand das arme Müllermahadel |
| #4 bricht schreiend zusammen. #3 fängt an, seinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. #5 nimmt einen Hammer und geht zum Fenster, um es einzuschlagen. Er öffnet die Jalousien, wirft einen Blick hinaus und bleibt wie erstarrt stehen. | |
| Mitarbeiter #5: | Wir haben ein Problem! Da draußen sind lauter Titan-O-maten mit riesengroßen Laserkan-O-nen und mindestens eine Hundertschaft von Superandr-O-iden aus der Kill'em-Reihe. Und wißt ihr, was die in den Händen haben? |
| Bruce Willis: | Laserwaffen? Antimateriewerfer? |
| Musik: | seinen Schweizer Buben tot. |
| Mitarbeiter #5: | Superstrahlrev-O-lver! |
| Bruce Willis: | Ihr HABT ein Problem. |
| Musik: | UND AN EINEM SONNTAG MOHORGEN |
| Mitarbeiter #1: | Wir müssen raus hier! |
| Mitarbeiter #2: | Wir können detebe nicht im Stich lassen! |
| Musik: | LEGTEN BEIDE SICH ZUR RUH, |
| Bruce Willis: | Kann ich euch irgendwie behilflich sein? |
| Mitarbeiter #2: | JA! |
| #2 packt Bruce Willis und zieht ihn zu einem der Computer. Er schmeißt ihm diverse CD-ROMs, Kisten und Disketten auf den Tisch. | |
| Musik: | UND NUN DECKT DIE KÜHLE EHERDE |
| Bruce Willis: | Was soll ich tun? |
| #2 packt den Kopf von Bruce Willis und drückt dessen Nase an den Monitor. Bruce Willis versteht nicht. Da greift sich #2 Bruce Willis' Hände und drischt sie abwechselnd aufs Keyboard. | |
| Bruce Willis: | Ah, ich verstehe. Kann ich das hier benutzen? |
| Mitarbeiter #2: | Ja, genau. Das sind die Standardfloskeln, das Archiv und das alte Testament. Je weniger du darüber nachdenkst, umso überzeugter werden *SIE* sein, daß du kein Fake bist. |
| Bruce Willis: |
Nicht nachdenken? Das kriege ich hin. (fängt an zu tippen) |
| Musik: | ZWEI VERLIEBTE HERZEN ZU. |
| Mitarbeiter #1: | Nichts wie weg hier! |
| Mitarbeiter #2: | Fragt sich nur, wohin. Raus können wir ja nicht mehr. |
| Mitarbeiter #5: | Die Tunnel! Laut dieser Karte sind wir direkt über einem! |
| #1, #2 und #5 zerren #3 und #4 aus dem Zimmer. Das wunderhübsche Fraunsleut lächelt Bruce Willis zu. Aber der ist zu vertieft, um es zu bemerken. | |
| Musik: | LIEBE ELTERN, LASST EUCH SAHAGEN, |
| Fraunsleut: | Bruce, ich muß auch gehen. Diese Musik macht mich noch wahnsinnig. Außerdem ist der Deflektor noch nicht sauber. |
| Bruce Willis: | Ist in Ordnung. Ich komme schon klar. |
| Musik: | STÖRET NIE DER KINDER GLÜCK! |
| Fraunsleut: | Und die Musik stört dich nicht? |
| Bruce Willis: | Naja, es ist nicht grade meine Lieblingsmusik... Aber ich werde schon damit fertig. Bis später. |
| Fraunsleut: | (haucht) Oh, du bist ja so tapfer. Bis bald. |
| Musik: |
DENN ES KOMMEN TRÜBE TAHAGE WO IHR DENKT AN SIE ZURÜCK. |
| Das Fraunsleut verläßt den Raum. Bruce Willis tippt eifrig. Die Musik ist sehr laut. | |
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